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Einweihung des Albert-Schweitzer-Hauses in Schloß Neuhaus

2018 03 01 Einweihung A Schweitzer Haus kl
Bei der Eröffnung: Martin Wolf, Vorstandssprecher St. Johannisstift (v. l.), Bürgermeister Michael Dreier, Volker Neuhoff, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn, Christoph Lampe, Geschäftsführung Diakovita, Thorsten Mertens, Vorstandssprecher Spar- und Bauvereins Paderborn, Hermann Loges, Vorstand Spar- und Bauvereins Paderborn, Landrat Manfred Müller, Jutta Vormberg, Vorstand Diakonie Paderborn-Höxter e.V., Kerstin Nitschke, Leitung der Wohngemeinschaft Albert-Schweitzer-Haus, und Julia Schmedding, Diakonie Gütersloh, freuen sich, dass die Wohngemeinschaft „Albert Schweitzer-Haus“ jetzt startet. FOTO: ST. JOHANNISSTIFT

Paderborn. Das Albert-Schweitzer-Haus in Schloß Neuhaus wurde jetzt in einer offiziellen Zeremonie feierlich eingeweiht. Das Albert-Schweitzer-Haus bietet 18 Menschen mit Demenz ein neues Zuhause. Ermöglicht wurde diese Wohngruppe von der Gesellschaft „Diakovita – Lebenswert für Senioren GmbH“, ein Gemeinschaftsunternehmen der Diakonie Paderborn-Höxter, der Diakonie Gütersloh und des St. Johannisstift. Der Bau begann Ende 2016, nun ziehen die Bewohner ein.

Nach ihrer gemeinsamen Andacht überreichten Pfarrerin Elisabeth Goller und Pfarrer Peter Scheiwe ein buntes Kreuz an Martin Wolf, Vorstandssprecher St. Johannisstift, und gleichzeitig 18 kleinere, bunte Kreuze an Kerstin Nitschke, Pflegedienstleitung des Albert-Schweitzer-Hauses. „Diese Vielfalt der Farben möchten wir auch an die zukünftigen 18 Bewohnerweitergeben“, sagte Pfarrerin Elisabeth Goller beim Überreichen. „Eine WG, das weiß ich aus eigener Erfahrung, braucht Regeln aber auch ganz viel Liebe. Das wünsche ich Ihnen.“

Im Anschluss begrüßte Martin Wolf in einer sehr persönlichen, kurzen Rede die rund 50 Gäste. Landrat Manfred Müller und Bürgermeister Michael Dreier schlossen sich der Begrüßung mit ihren jeweils ebenso sehr persönlichen Grußworten an. „Herzlichen Glückwunsch zu einem Haus, das es in dieser Form im Kreis Paderborn noch nicht gibt“, eröffnete Landrat Müller seine Worte, „Es ist der richtige Weg, den Sie gehen, indem Sie Konzepte entwickeln und umsetzen, die in das Quartier eingebunden sind und die Hilfe zum Leben geben. Und Leben heißt auch die Einbindung in die Umgebung und die Nachbarschaft“, führte Müller weiter aus. „Wir sind dankbar, dass sie für dieses Konzept den Mut haben und Menschen, bereits schon mit leichter Demenz, ein neues Zuhause für immer geben“, betonte Bürgermeister Michael Dreier.

Superintendent Volker Neuhoff richtete seine Worte explizit an die Mitarbeitenden vom Albert-Schweitzer-Haus und wünschte ihnen unter anderem, dass sie während der Arbeit ganz viel lachen können, eine gemeinsame Sprache mit den dementen Bewohnern entdecken und eine große Fülle von guten Erfahrungen erleben. „Wir sind quasi die Geburtshelfer von Diakovita und freuen uns darüber sehr. Die Lebensfreude der Menschen, die hier in Zukunft arbeiten und wohnen ist auch ein Stück Lebensfreude für uns“, schloss Thorsten Mertens, Vorstandssprecher des Spar- und Bauvereins, die Reden und Grußworte bei dieser Feierstunde ab.

„Wir freuen uns sehr, dass nun die Bewohner in das Albert-Schweitzer-Haus einziehen können und sind begeistert, was für ein schönes, neues Zuhause hier für Menschen mit Demenz entstanden ist“, sagt Christoph Lampe, Geschäftsführung Diakovita. „Wir haben hier eine neue, sehr persönliche Gemeinschaft geschaffen, die den Bewohnern und den Mitarbeitenden eine Wohlfühlatmosphäre und hohe Versorgungssicherheit gibt. Darauf sind wir stolz“, ergänzt Martin Wolf, Vorstandssprecher St. Johannisstift.

Diakovita, als Leistungsanbieter dieser ambulant betreuten Wohngemeinschaft, wird mit dieser Wohn- und Versorgungsform dem Bedürfnis der Menschen gerecht, im Alter möglichst lange selbstbestimmt und eigenständig zu leben und gleichzeitig Teil einer Gemeinschaft zu sein. Die Nutzer wohnen und leben in ihren eigenen Appartements, können an gemeinschaftlichen Aktivitäten teilnehmen und sind rund um die Uhr versorgt. Die Wohngemeinschaft ist für Menschen, die an einer Alzheimer- oder Demenzform erkrankt sind.

Die Bewohner der Wohngemeinschaft richten die großzügigen, barrierefreien Appartements mit ihren eigenen Möbeln und Accessoires ein. Gleichzeitig sind Pflegefachkräfte rund um die Uhr vor Ort, die die Menschen betreuen. Das Betreuungskonzept unterstützt das selbstbestimmte Wohnen in der Gemeinschaft. Präsenzkräfte strukturieren den Alltag und organisieren den Haushalt. Sie begleiten die Mitglieder der Wohngemeinschaft und unterstützen das Gruppenleben. Die Pflegemaßnahmen, die notwendig sind, werden mit den Angehörigen, den behandelnden Ärzten und allen weiteren Mitwirkenden individuell abgestimmt. Zudem werden durch entsprechende Angebote die kommunikativen und schöpferischen Kräfte der Mieter aktiv gefördert und so Ressourcen freigesetzt.

Der Spar-und Bauverein Paderborn ist Kooperationspartner und Vermieter für das Bauprojekt Albert-Schweitzer-Haus. Eine weitere Wohngruppe von Diakovita wird es in dem aktuellen Neubau des St. Johannisstift an der Reumontstraße/Ecke Fürstenweg in 2018 für 17 Menschen mit Demenz geben.









Hilfe Für Flüchtlinge

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26. Juni und 3. Juli Kinderbuchillustration zum Mitmachen - Ein gemeinsames Projekt für Kinder an Krebs erkrankter Eltern mit der Cordula-Reuter-Stiftung


24. September 2018, 15-16 Uhr: Sprechstunde "Beratung zum Thema Migration" mit Andzelika Kassan/Daniela Dahlmann von der Flüchtlingsberatung der Diakonie im Familienzentrum Arche, Ahornweg 14, Warburg.


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  • „Hoffnung geben“

    Sommersammlung der Diakonie vom 2. bis 23. Juni 2018

     

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